Aufbereitungsverfahren

Aufbereitung für die Fütterung

Körnerleguminosen sind gefragte Eiweißkomponenten in der Tierernährung. Wie alle Pflanzen enthalten sie neben den erwünschten Nährstoffen auch sekundäre Inhaltsstoffe, die nicht direkt zum Nährwert beitragen, aber als bioaktive Substanzen Einfluss auf den Stoffwechsel nehmen können. Da von einigen Verbindungen bekannt ist, dass sie negativ auf den Futterwert oder in höheren Dosen sogar toxisch wirken können, werden sie auch als antinutritive Faktoren (ANF) bezeichnet. Um antinutritive Faktoren der Körnerleguminosen zu reduzieren, sind eine Reihe verschiedener Aufbereitungsverfahren verfügbar... mehr

Trocknung

Direkt nach dem Drusch genügt das Erntegut zumeist noch nicht den Anforderungen, die für den späteren Verwendungszweck eingehalten werden müssen. Mit entsprechenden Nacherntebehandlungen werden die Qualitäten für die Verwertung, aber auch die Lagerfähigkeit des Erntegutes sichergestellt.. mehr

Saatgut

Körnerleguminosen sind empfindlich. Gerade die Mähdreschereinstellung ist mitentscheidend für keimfähiges Saatgut. Wer Saatgut aus seinen Körnerleguminosen herstellen möchte, sollte vor allem eines beachten: Weder Erbsen noch Ackerbohnen mögen Fallhöhen von mehreren Metern. Bei der Saatgutreinigung werden durch unterschiedliche Sieblochgrößen Körnerleguminosen von anderen Bestandteilen (wie z.B. Getreide, Wicken oder Bruchkorn usw.) getrennt... mehr

Konservierung und Silierung

Neben der Nutzung der trockenen Körner können Körnerleguminosen durch weitere Methoden als Futtermittel konserviert werden: als Ganzpflanzensilage, durch Säurekonservierung und Feuchtkornsilierung. So kann wertvolles, schmackhaftes Futter zur Verwendung im eigenen Betrieb gewonnen und eine hohe Wertschöpfung für den Betrieb erzielt werden... mehr